Marika Kilius Biografie

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Marika Kilius Biografie |Kilius und Ningel fuhren zwischen 1955 und 1957 drei aufeinanderfolgende nationale Meisterschaften im Paarlauf. Sie waren siegreich bei den Europameisterschaften in diesen Jahren und bei den Weltmeisterschaften 1956, wo sie jeweils die Bronzemedaille mit nach Hause nahmen. Ihr größtes Ergebnis bei einem großen Wettbewerb hatten sie zuvor mit dem zweiten Platz bei der Weltmeisterschaft 1957 erzielt, die von Barbara Wagner und Robert Paul gewonnen wurde.

In Colorado Springs traten dagegen nur fünf Paare an. Nicht teilgenommen haben nicht nur die amtierenden Europameister Vra Suchánková und Zdenek Doleal, sondern auch die EM-Zweiten Marianna und László Nagy. Damit galten Kilius/Ningel als Favoriten für die Meisterschaft. Aufgrund ihres Sturzes konnten sie nicht um die Goldmedaille kämpfen.

Obwohl Kilius’ Biografen die dort präsentierte Kür rückblickend als „große Stunde“ und „absolutes Highlight“ für Kilius/Ningel bezeichneten, verpassten sie bei ihrer ersten Olympiateilnahme 1956 nur knapp die Medaillenränge. Das Urteil der Jury wurde von Kilius’ Biographen als ungerechtfertigt bezeichnet.

Nach der Enthüllung, dass das Paar eine relativ niedrige Bewertung erhalten hatte, warfen Zuschauer beim olympischen Wettkampf in Cortina d’Ampezzo Orangen auf die Richter, was dazu führte, dass der Wettkampf mehrfach abgebrochen wurde.

Während Franz Ningels Körpergröße bei 1,58 Metern stagnierte, entwickelte sich Marika Kilius während ihrer gesamten Jugend weiter und war mit 13 Jahren größer als ihre 20-jährige Partnerin. Kilius, die schließlich eine Größe von etwa 1,70 Meter erreichte, schrieb später in ihrer Autobiografie, dass sie sich bei Wettkämpfen absichtlich kleiner gemacht habe, um den Größenunterschied zu überspielen.

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er tat dies, um die Tatsache zu vertuschen, dass sie deutlich kleiner als die anderen Konkurrenten war. Trotzdem gibt es eine wachsende Zahl ungünstiger Kommentare, die darauf hindeuten, dass ihr kombiniertes Erscheinungsbild „allmählich ziemlich lustig“ aussieht. Sie betonte, dass die Optik und nicht körperliche Probleme mit den Hubfiguren der einzige Grund waren,

warum sie sich nach dem Winter 1957 nach neun Jahren von Ningel als Eislaufpartnerin trennte. Ihre Partnerschaft hatte im Winter 1947 begonnen. Im Sommer desselben Jahres traten die damaligen deutschen Meister Kilius und Ningel zum allerletzten Mal vor Publikum in Frankfurt-Nizza gegeneinander an.

Kilius begann im Herbst 1957 mit Hans-Jürgen Baumler im Paarlauf zu konkurrieren. Baumler war ein Jahr älter als Kilius und war zuvor nur als Einzelläufer aktiv. Bäumler hatte in seiner früheren Inkarnation als Einzelläufer mehrere Medaillen bei Deutschen Meisterschaften gewonnen. Die Mütter von Kilius und Bäumler spielten eine wichtige Rolle bei der Bildung des neuen Paares, das fortan im Winter in Bäumlers Heimatstadt Garmisch-Partenkirchen und im Sommer unter anderem in Oberstdorf bei Erich Zeller trainierte. Kilius und Bäumler lernten sich während ihrer Schulzeit in Garmisch-Partenkirchen kennen.

Kilius und Bäumler, die vor ihrem ersten gemeinsamen Wettkampf im Januar 1958 nur wenige Wochen zusammengearbeitet hatten, konnten den ersten Platz bei der Deutschen Meisterschaft belegen. 1959 verteidigten sie diese Meisterschaft erfolgreich, doch Kilius’ bisheriger Partner Franz Ningel und seine neue Partnerin Margret Gobl konnten sie ihnen im Jahr darauf wieder nehmen.

Auch nachdem Kilius und Baumler 1962 Profi geworden waren, waren Ningel und Gobl die Hauptkonkurrenten von Kilius und Baumler auf nationaler Ebene. Sie besiegten Kilius und Bäumler dreimal hintereinander bei den Deutschen Meisterschaften, gewannen aber keinen internationalen Titel.

Aufgrund ihrer unterschiedlichen Größe wurden die beiden Eiskunstläuferpaare als „groß“ und „klein“ bezeichnet und ihre sportlichen Wettkämpfe in den frühen 1960er Jahren prägten maßgeblich den Eiskunstlaufsport in Deutschland.

Kilius behielt ihre Dominanz auf dem Eis in ihren jungen Jahren, oft mit der Unterstützung von Hans-Jürgen Baumler. Sie gewann 1958 im Alter von nur 15 Jahren die Einzelweltmeisterschaft im Rollschuhlaufen, und nachdem sie dieses Kunststück vollbracht hatte, zog sie sich vom Rollschuhlaufen zurück. In den Folgejahren hielt sie jedoch ihre Teilnahme an restlos ausverkauften Veranstaltungen in Frankfurt aufrecht und generierte so Einnahmen für ihren Heimatverein durch den Verkauf von Tickets.

Kilius wechselte 1957 zu Hans-Jürgen Baumler, und die beiden wurden schnell zum schönsten Paar, das jemals in Deutschland angetreten ist. Zusammen gewannen sie 1958–1959 bzw. 1963–1964 deutsche Kronen. Zwischen 1959 und 1964 gewannen sie sechs Europameisterschaften in Folge.

Bei den Weltmeisterschaften 1959 belegten sie den zweiten Platz und 1960 den dritten Platz. Sie haben die Welt gewonnenMeisterschaft 1963 und 1964, aber bei den Olympischen Spielen 1960 und 1964 konnten sie nur Silber holen, obwohl 1964 ihr Jahr der größten Chance war. Da sie vor den Spielen in Innsbruck einen Profivertrag abgeschlossen hatten, entwertete das Internationale Olympische Komitee ihre Silbermedaillen 1964.

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Sie übergaben ihre Medaillen 1966 an das Internationale Olympische Komitee, das Deutsche Nationale Olympische Komitee gab sie jedoch zurück 1987 zu ihnen. Beide traten 2006 wieder ins Licht der Öffentlichkeit, indem sie als Juroren in der deutschen Version der Fernsehshow Dancing on Ice fungierten. Im Jahr darauf, 2011, wurden sie in die Hall of Fame des Deutschen Sports aufgenommen.

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