Hanno Berger Familie

Hanno Berger Familie
Hanno Berger Familie

Hanno Berger Familie |Hanno Berger versteckte sich neun Jahre lang in der Schweiz. Seit April dieses Jahres steht in Bonn ein heute 71-jähriger Steueranwalt und ehemaliger Steuerprüfer wegen schwerer Steuerhinterziehung und -betrug vor Gericht.

Er soll an den berüchtigten Cum-Ex-Geschäften der Hamburger Privatbank MM Warburg beteiligt gewesen sein, die zu einem geschätzten Steuerschaden von rund 278 Millionen Euro führten.

Auf dem gemeinsam mit Funk betriebenen YouTube-Kanal „Leeroy will’s know“ wurde kürzlich ein Interview mit seinem Enkel Jonas Berger veröffentlicht.

Dieser fand zeitgleich mit dem Prozess in Bonn statt. Im Interview mit dem YouTuber Leeroy Matata erzählt der heute 19-Jährige von seiner eigenen Erziehung als „privilegierter Junge“ und der einzigartigen Verbundenheit zu seinem Großvater.

Aus diesem Grund übernahm sein Großvater die Rolle eines Vaters für ihn; Berger hat keine Beziehung zu seinem richtigen Vater. Nachdem er seine Mutter, die damals erst 17 Jahre alt war, schwanger wurde, rannte er von zu Hause weg und schaute nie zurück.

Berger begann seine wissenschaftliche Laufbahn als Lehrassistent bei dem deutschen Rechtswissenschaftler Manfred Wolf. 1980 wurde er promoviert.

Sein Berufsleben begann er mit einer zwölfjährigen Tätigkeit bei der Hessischen Finanzverwaltung, in der er beim Finanzamt Frankfurt am Main-Börse für die Steuerbankenprüfung zuständig war.

Nach einer langen und erfolgreichen Karriere im öffentlichen Dienst ging er mit der Position des Regierungsdirektors in den Ruhestand. In dieser Funktion war er ranghöchster Steuerbankprüfer des Landes Hessen.

1996 schied Berger aus dem Staatsdienst aus und trat als Partner in die Kanzlei Pünder, Volhard, Weber & Axster (heute: Clifford Chance) ein.

1999 wurde er Associate bei der Anwaltskanzlei Shearman & Sterling in den Vereinigten Staaten. Durch Steuervermeidungsstrategien konnte er seine Zusage erfüllen, den Steuersatz auf Gehälter von 50 Prozent auf 5 Prozent zu senken.

Die US-Firma deklarierte die Löhne der Gesellschafter als garantierte Zahlungen, wodurch sie dem US-amerikanischen Steuersatz unterlagen (diese Steuerlücke wurde später vom deutschen Staat geschlossen)

2004 wechselte er in das Frankfurter Büro von Dewey Ballantine, das in den Vereinigten Staaten nicht mehr als juristische Person tätig ist

Dort stieg er zum geschäftsführenden Gesellschafter auf und verantwortete das Wachstum des Frankfurter Büros von drei auf rund sechzig Anwälte. 2010 legte Hanno Berger seine Tätigkeit bei Dewey & LeBoeuf nieder und baute gemeinsam mit Kai-Uwe Steck die Kanzlei Berger Steck & Kollegen auf.

Hanno Berger Familie
Hanno Berger Familie

Nach Ermittlungen gegen Berger und Steck wegen Beratung zu Cum-Ex-Abkommen schloss seine Anwaltskanzlei 2013 ihre Pforten und stellte den Geschäftsbetrieb ein.

Das ist ganz großer Unsinn, from vorn bis hinten. Selbstverständlich hat das betroffene Dax-Unternehmen die Kapitalertragsteuer vorschriftsgemaß einbehalten und a den Fiskus abgeführt.

Die entscheidende Frage ist, wem nun die Steuererstattung zusteht. Dafür gab es ganz klare Regeln. Von diesen Regeln will der Fiskus aber rückwirkend nichts mehr wissen.

Hanno Berger Familie |Hanno Berger versteckte sich neun Jahre lang in der Schweiz. Seit April dieses Jahres steht in Bonn ein heute 71-jähriger Steueranwalt und ehemaliger Steuerprüfer wegen schwerer Steuerhinterziehung und -betrug vor Gericht. Er soll an den berüchtigten Cum-Ex-Geschäften der Hamburger Privatbank MM Warburg beteiligt gewesen sein, die zu einem geschätzten Steuerschaden von rund…

Hanno Berger Familie |Hanno Berger versteckte sich neun Jahre lang in der Schweiz. Seit April dieses Jahres steht in Bonn ein heute 71-jähriger Steueranwalt und ehemaliger Steuerprüfer wegen schwerer Steuerhinterziehung und -betrug vor Gericht. Er soll an den berüchtigten Cum-Ex-Geschäften der Hamburger Privatbank MM Warburg beteiligt gewesen sein, die zu einem geschätzten Steuerschaden von rund…

Leave a Reply

Your email address will not be published.